Verbessere jetzt dein OffPage SEO - mit nur 3 Fragen! - BOY&MAN

Jill

15.01.2020

Lesezeit: 5 Minuten

Verbessere jetzt dein OffPage SEO – mit nur 3 Fragen!

OffPage SEO

Wer schon unseren Blogpost  Verbessere jetzt dein OnPage SEO – mit nur 3 Fragen gelesen hat, ist klar im Vorteil. Alle anderen dürfen sich jetzt ärgern und ihn im Anschluss lesen. Denn es ist kein Geheimnis: OnPage vs. OffPage gibt es nicht. Wir sind hier nicht im Ring und SEO ist kein Boxkampf. SEO ist eher wie eine altes Ehepaar. Da gehen OnPage und OffPage ganz romantisch Hand in Hand in den Sonnenuntergang spazieren und so ein altes Ehepaar, das wollen wir nicht trennen. Daher kommt hier der 2. Teil unserer Reihe: Fragen, die du dir 2020 stellen solltest.

1. Wie viele Links brauchst du?

Wenn man Linkbuilding mit einer Quote beschreiben müsste, dann wäre es definitiv nicht “Viel hilft viel!”, sondern “Quantität statt Qualität!” Den Spruch kennst du sonst vermutlich nur von deiner Grandma, aber in diesem Fall kommt er von Page Rank. Page Rank ist der Google Algorithmus, der die Qualität und Quantität von Backlinks, die auf eine Website führen bewertet. Wichtige Faktoren sind aber nicht nur Qualität, und Quantität, sondern z. B. auch die Authority und Relevanz der anderen Website, sowie deren Traffic.

Nerd Bonus: Der Name Page Rank kommt von Larry Page. Dieser hat gemeinsam mit Sergei Brin diesen Algorithmus entwickelt und 1997 patentieren lassen.

Wie bekommst du qualitativ hochwertige Links?

Es wäre so viel leichter, wenn sich diese wie in einem Nintendo Spiel einsammeln lassen würden. Die Schwierigkeit hinter Linkbuilding ist, dass du dir Links erarbeiten musst. Entweder über Kooperationen oder Content, der so gut ist, das andere Websites ihn teilen möchten.

Links kaufen geht auch, aber erstens mag Google das nicht und zweitens steckt in einem Bündel Links häufig viel Mist. Mit Mist meinen wir Links von Websites, die z. B. eine geringe Authority haben. Damit sich die Mühe am Ende auszahlt, sollte es dein Ziel sein Links von Websites mit hoher Authority zu bekommen.

Websites mit hoher Authority sind Websites, die besonders namhaft oder vertrauenswürdig sind, wie z. B. Wikipedia. Je höher die Link Authority der Website, die deine Website verlinkt, desto besser wird auch deine eingestuft. Klassischer Cheerleadereffekt! – Einer allein ist nie so schön wie 10 halb so schöne!

Follow vs. nofollow

Jedesmal, wenn deine Website von einer anderen Website verlinkt wird, dann geht automatisch ein Signal an Google. Google weiß dann, dass deine Website gecrawlt werden soll und die andere Seite dich gut findet, dich quasi unterstützt. Das passiert ganz automatisch und beeinflusst dein SEO positiv. Es sei denn, es ist ein Nofollow Link. Für den User ist nicht zu erkennen, ob es sich um einen Follow oder einen Nofollow Link handelt. Nur im HTML Code wird  rel=“nofollow” eingefügt. 

Der Suchmaschine wird mit einem Nofollow Link signalisiert, dass sie dem folgenden Link nicht nachgehen muss. Für die Website bedeutet es, dass sie nicht von der Suchmaschine gecrawlt wird. Gleichzeitig distanzierst du dich vom Inhalt. Du solltest Nofollow Links nutzen, wenn du z. B. einen eigenen Blog hast, ein Kommentarfeld in deinem Online Shop oder ein Expertenforum usw. Dann kann es passieren, dass andere Firmen versuchen ihre Websites zu platzieren, um den Credit der Links zu bekommen. 

Das bedeutet, wenn du Arbeit investierst, um von einer anderen Website verlinkt zu werden, dann solltest du darauf achten, dass es sich um einen Follow Link handelt. Falls das nicht so ist, bringt dir der Link dennoch Traffic auf deine Website, was auch einen positiven Effekt auf deine Suchmaschinenoptimierung hat, jedoch ist der Effekt geringer. 

Ankertext

Die Wörter, die im Text verlinkt werden, sind der Ankertext. Für den User sind sie schnell erkennbar, da sie entweder unterstrichen oder farblich hinterlegt sind. Der User erkennt leichter, dass eine Verlinkung hinter dem Text steckt, die zusätzliche Informationen bereitstellt. Ankertexte helfen aber auch der Suchmaschine. Sie erleichtern Google herauszufinden worauf es auf der Website geht, die verlinkt wird.

Wenn du die White Hat Practices befolgst, um deine Links zu bilden, dann kannst du nicht immer nachvollziehen mit welchen Wörtern deine Website verlinkt ist.

White Hat Practices bedeutet du befolgst die offiziellen Regeln:

  • keine Links kaufen
  • kein exzessiver Linkaustausch mit anderen Websites
  • keine Programme oder Dienstleister nutzen,  um Links auszutauschen
  • keine Ankertexte aus Keywörtern

In der Regel sind Links jedoch immer themenrelevant. Wenn du eine Website über Hamsterräder hast, dann wird dich kaum ein Anbieter von Anti Aging Creme verlinken. 

Relevanz

Relevanz ist nicht mit Authority zu verwechseln – obwohl sie aus der gleichen Ecke kommen. Bei der Authority geht es darum, dass du Links von Websites erhältst, die besonders namhaft und vertrauenswürdig sind. Bei der Relevance geht es darum, dass du Links von Websites bekommst, die für deine Branche relevant sind. Solltest du eher auf Relevanz oder Authority setzen? Am Ende gilt die Faustregel: die Website, die fachlich relevanten Content hat und deine Website verlinkt ist besser, als die Website, die nichts mit deinem Thema zu tun hat und dich verlinkt. 

Traffic

Du fragst dich wofür das wichtig ist, hauptsache du bekommst genug traffic auf deiner Website? 

In erster Linie geht es hier nicht darum wie viel Traffic du auf deiner Website hast, sondern die Firma, die dich verlinkt. Es gibt die simple Regel: Links von Websites, die viel organic Traffic haben sind für dich wertvoller, als Links von Websites mit wenig organic Traffic.

Fazit

Müsste nicht ein einzelner Link von einer Website mit hoher Authority genügen, um dich auf Platz 1 der SERPs zu bringen? Nein, das reicht nicht und es gibt auch keine feste Anzahl an Links, die dir ein gutes Ranking sichert. Es spielen zu viele Faktoren beim Linkbuilding eine Rolle. Du solltest es beim Linkbuilding wie früher im Süßigkeitenladen halten. Eine bunte Tüte an Links ist genau das, was du anstreben solltest. Du brauchst nicht nur Links von Websites mit hoher Authority, auch kleinere Blogs können dich weiterbringen. Versuche von allen Möglichkeiten etwas zu bekommen. Vergiss dabei nicht, dass du neben Backlinks auch interne Verlinkungen setzen und auf andere Websites verlinken solltest. 

2. Was passiert, wenn deine Marke genannt, aber nicht verlinkt wird?

Wenn dein Business von einer anderen Website genannt wird, dann kann deine Website dazu verlinkt werden oder nicht. Nach dem oberen Abschnitt kennst du bereits die Vorzüge der Verlinkung, aber was passiert wenn deine Marke genannt, aber nicht verlinkt wird? 

Bei Markennennungen unterscheidet man daher zwischen Express Links und Implied Links.

  • Der Express Link ist zum Beispiel ein Hyperlink. Der Hyperlink hilft dem User schnell zur Zielquelle – z. B. deiner Website – zu kommen.
  • Ein Implied Link ist eine Empfehlung zu einer Zielquelle.  Das kann z. B. nur die Nennung deiner Website sein, ohne einen Express Link ist.

Fazit

Auf den ersten Blick scheint ein Implied Link weniger attraktiv. Google weiß das und möchte auch Markennennungen in den Ranking Faktor einbeziehen, wenn diese nicht verlinkt sind. Denn häufig werden Marken erwähnt, aber nicht verlinkt. 

Daher ist der einzige Unterschied zwischen einer verlinkten und einer nicht-verlinkten Erwähnung, dass es dem User vereinfacht wird, indem er auf die Verlinkung klicken kann. Das kann sich stärker auf den Traffic auswirken, als wenn es sich um einen Implied Link – eine reine Markennennung – handelt.

3. Schlechte PR ist besser als keine PR?

Wenn wir hier von PR sprechen, dann meinen wir nicht deine letzte PR Kampagne und einen Eintrag auf der Titelseite der Bildzeitung. Es geht um Google My Business. Die Einträge von My Business siehst du als sogenanntes “Snack Pack” in den Suchergebnissen. Ob es Snack Pack heißt, weil es häufig Restaurants und Cafés sind? Wir wissen es nicht, aber sicher ist, dass Google My Business als einer der wichtigsten Rankingfaktoren zählt, um als Snack Pack in den Ergebnissen zu erscheinen und damit auch in den lokalen Suchergebnissen. 

Die Nutzung von Google My Business ist kostenlos, du solltest nur darauf achten, deine Angaben stets zu aktualisieren – besonders die Öffnungszeiten. Ein Teil von Google My Business sind Bewertungen. Sie sind einer der wichtigsten Ranking Faktoren für das Google Snack Pack und nicht weniger wichtig für die “normalen” organic SERPs. Davon abgesehen helfen sie potentiellen Kunden mehr über dich zu erfahren. 

Es sollte klar sein, aber wir wollen es noch einmal erwähnen: falls du eine schlechte Bewertung von einem Kunden erhältst – niemals, aber wirklich niemals den Kunden beschimpfen oder negativ reagieren. 

Fazit

Niemand will schlechte Bewertungen und das schon gar nicht bei Google. Die Regel schlechte PR ist besser als keine PR gilt hier nicht. Denn schlechte Bewertungen verschlechtern nicht nur dein Ranking in den normalen SERPs sondern auch in den Snack Pack Ergebnissen. Dein Ziel ist es gute und vor allem ernst gemeinte Bewertungen zu erhalten. Abgesehen von SEO Faktoren schrecken schlechte Bewertungen potentielle Neukunden ab. 

Auf den ersten Blick scheint OffPage Optimierung nun um einiges komplizierter, als OnPage Optimierung. Vielleicht hast du sogar das Gefühl, dass sich die OffPage Faktoren nicht von dir beeinflussen lassen? Ja, wir stimmen dir gern zu, dass es auf den ersten Blick so wirkt. Doch Google belohnt die Arbeit. Was schwieriger zu erreichen ist, hat stärkere Auswirkungen auf das Ranking.

Beim Thema OffPage Optimierung bist du jedoch nicht machtlos. Mit der richtigen Unterstützung an deiner Seite ist das kein Problem. Solltest du dazu Fragen haben, kannst du uns jederzeit gern kontaktieren und unser OffPage Spezialist und Head of SEO Mati hilft dir weiter!

Falls du generell an der Zusammenarbeit mit SEO Profis interessiert bist, aber dich noch die Preise abschrecken, schau dir unser Ebook zum Thema Knackpunkt Budget an oder frag uns nach einem kostenlosen Angebot.

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05.05.2020 um 10:00 Uhr

“Daher ist der einzige Unterschied zwischen einer verlinkten und einer nicht-verlinkten Erwähnung, dass es dem User vereinfacht wird, indem er auf die Verlinkung klicken kann.”
Sagt ihr damit, dass eine Markennennung ohne Verlinkung im Google-Algorithmus genau so behandelt wird, wie eine Markennennung mit Link?

05.05.2020 um 10:20 Uhr

Markennennung wird sicherlich gleich behandlet, aber der Link zählt natürlich trotzdem als Antrieb. 🙂

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