Social Media Content: Qualität oder Quantität? - BOY&MAN

Alexander Fillips

26.03.2019

Lesezeit: 4 Minuten

Social Media Content: Qualität oder Quantität?

In der Snapchat- und Instagram-Welt benötigen Content-Kampagnen eine Strategie. Diese soll Erfolg bringen und nachher so umgesetzt werden. Dabei stellt aber immer die Frage: Ist die Content-Qualität oder die Quantität wichtiger?

Diese Frage taucht auch von Kundenseite öfters auf. Wir meinen, die Quantität ist wichtiger. Warum? Snapchat und Instagram sind super schnelllebig. Daraus ergeben sich einige Herausforderungen an den Content und die Quantität.

Zunächst folgen hier drei Thesen, warum Quantität wichtiger ist als Qualität. Außerdem kommen Hinweise auf mögliche Gefahren, Gründe warum aber auch die Qualität wichtig ist und eine Menge Tipps für die Best Practice.

These 1: Stories ziehen nur kurze Zeit

Instagram zeigt Usern oder Followern die Stories für maximal 24 Stunden. Manager von Firmen- oder Business-Profilen fragen sich: Warum soll ich mir länger als 24 Stunden Gedanken machen, wie etwas aussieht? Schon die Produktion dauert ewig lang.

Deshalb geht es darum, Ideen schnell umzusetzen, Sachen auszuprobieren, schnell online zu bringen. Die Stories sind nur für kurze Zeit online, es macht keinen Sinn ewig mit der Produktion beschäftigt zu sein.

Das Business ist zu schnelllebig. Warum sollte man so viele Schleifen bis zum Ergebnis durchlaufen?

These 2: Tests sorgen für höhere Lerneffekte

Hinsichtlich Content-Herstellung tauchen weitere Fragen auf: Was soll unter dem Post stehen? Gibt es Hashtags? Wichtig ist hier, Ideen direkt umzusetzen und nicht lange zu zweifeln.

Es gibt Tools mit denen die Posts geplant werden können, damit nicht alle Ideen auf einmal in den Feed gespült werden. Mit den Tools können regelmäßig Releases auf dem Channel gepostet und Tests gemacht werden. Das ist wichtig, denn die Feeds der User und ihre Interessen ändern sich ständig und sie kriegen ständig neuen Content angezeigt.

Von Business-Seite ist der Lerneffekt viel höher, wenn die Sachen direkt gepostet oder terminiert werden. Es macht wenig Sinn sich über den Content zu lange einen Kopf zu machen. Ist der Content für die Zielgruppe interessant? Dann ab damit zum Release und zum Testing!

These 3: User sind ständig online

Ein weiteres Argument warum Quantität wichtiger ist: die User sind ständig online. Morgens vor der Arbeit, in der Mittagspause, abends auf der Couch. Das Business muss daher mit ständig neuem Content vertreten sein, um in Erinnerung zu bleiben.

Beim Customer Relations Management ist das essenziell. Man braucht nicht nur einmaligen Content – selbst wenn das ein richtig geiles Piece ist, ist es eben nur eins von vielen. Es braucht Content in Quantität, der gut aussieht.

Am wichtigsten ist, auf die Zielgruppe zu achten und zielgruppenspezifischen Content zu bauen. Das heißt, mehrere Sachen mit unterschiedlichen Messages zu posten. Wenn ein Unternehmen unterschiedliche Zielgruppen ansprechen muss, löst man dies am besten mit mehr Content.

Wenn man sich aber nur auf einen Post oder eine Message konzentriert, gehen wahrscheinlich zwei Drittel der eigentlichen Zielgruppe verloren.

Ist es schädlich zu viel Content zu produzieren?

Es besteht eine Gefahr was die Qualität angeht, wenn man viel Content produziert. Ob der Content einen gewissen Qualitätsstandard, kann man beim Quervergleich mit Wettbewerbern herausfinden.

Haben die einen relativ hochwertigen Content oder sogar professionelle Shootings? Dann sollte vielleicht das eigene Game verbessert werden. Idealerweise sind die Ansprüche an sich selbst aber sowieso höher als der aktuelle eigene Level.

Was die Quantität angeht ist die andere Gefahr, dass das Engagement der User runtergeht. Ohne Quantität versteht man aber die Zielgruppe nicht mehr. Es muss unbedingt neuen Content für die Zielgruppen geben, um präsent zu sein und nachher Analysen zu erstellen.

Auch Qualität spielt eine Rolle

Was will meine Zielgruppe sehen, wenn sie auf Instagram oder Snapchat ist? Will eine Mutter das vierzigste Rezept im Food-Bereich sehen? Wahrscheinlich nicht.

Also geht es darum, neue Inhalte zu schaffen, kreativ zu sein und damit zu testen, was bei der Zielgruppe ankommt. Dann kann man die Qualität hoch skalieren und ein bisschen die Quantität runterfahren.

Zu Beginn sollte man immer testen. Was kommt bei der Zielgruppe an? Was kommt bei den einzelnen Zielgruppen an? Um auch zu verstehen, was Leute anschauen oder wer mit welchen Posts interagiert oder wie man mehr Leute zur Interaktion bringt.

Außerdem kann man mit mehr Quantität und Qualität die Algorithmen von Snapchat oder Instagram in Bewegung bringen. Die Maschinen merken, da geht was und das muss vielen Leuten gezeigt werden. Wer das versteht, knackt auch das Instagram Game.

Collaboration is Key

Was immer gut funktioniert: Content und Scale sollten nicht nur auf dem eigenen Profil produziert werden. Sondern dann auch mit Partnern, wie Influencern oder anderen Companies. Mal ein Gewinnspiel machen und einfach präsent sein auf dem Thema insgesamt.

Es ist dabei nicht so wichtig, ob das qualitativ High Level ist. Der Content muss interessant für die Zielgruppe sein. Selbst wenn das ein Bild von der Straße ist, dann raus damit und keine Angst haben, es zu posten.

Fazit

Am Ende ist das einzige wirklich wichtige, dass der Content, den ihr produziert, perfekt für die Zielgruppe ist. Das muss kein 4K-Bild sein. Das muss ein Bild sein, welches die Zielgruppe interessiert.

Und das findet man nur raus, wenn man wirklich auch quantitativ Content produziert, der dann den entsprechenden Zielgruppen zugeschnitten werden kann. Das ist der Schlüssel, wie ihr das Instagram Game für euch knackt.

Zum Abschluss ein Gedankengang meinerseits: Der Content den ihr nicht veröffentlicht weil ihr glaubt dieser könnte “zu schlecht” sein, ist vielleicht der, der euch hilft zu wachsen. You never know!

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