Christina Wendt

26.09.2019

SEO Kennzahlen: Der Showdown

Dein technisches SEO ist on point. Du hast geilen Content auf der Website. Deine Link-Building-Bemühungen tragen erste Früchte. Alles super also.

Aber wie trackst du den Erfolg deiner SEO Maßnahmen richtig? Welche SEO Kennzahlen und Metriken sind wirklich aussagekräftig und welchen Zahlen solltest du keine Beachtung schenken? 

Je mehr Backlinks desto besser?

Jeder Link von einer externen Seite zur eigenen Website zählt bei Google als ein Vote. Also je mehr Links, je höher die Gesamtzahl der Backlinks ist, desto besser ist es, oder? 

Gesamtzahl der Backlinks: Die Gesamtzahl der externen Links die auf eine andere Website verlinken. Diese Summe kann mehrere Links aus der gleichen oder mehreren verweisenden Domänen beinhalten.

Nicht ganz. Denn wenn die Backlinks von zwielichtigen Quellen, nicht relevanten Seiten oder von qualitativ minderwertigen Domains kommen, verliert diese Metrik an Kraft und Glaubwürdigkeit.

Im schlimmsten Fall zieht das massenhafte und willkürliche Aufbauen von externen Links sogar eine Google Penalty mit sich. 

Nicht falsch verstehen. Links sind super und können das eigene Google Ranking schnell und wirkungsvoll verbessern. Aber eben nur die guten Links

Fazit: Lasst euch von den Gesamtzahl der Backlinks nicht täuschen – egal ob es um die eigene oder die der Konkurrenz geht. Konzentriert euch lieber auf den kontinuierlichen Aufbau von hochwertigen Links, die von vertrauenswürdigen Seiten kommen, anstatt blind einer willkürlichen Zahl hinterherzurennen. 

Traffic ist wichtig für SEO, oder? 

Nein, du bildest dir das nicht ein. Traffic gehört ebenfalls zu den Kennzahlen, die du kritisch betrachten solltest. Auch hier gilt: Lasst euch nicht vom ersten Eindruck täuschen. 

Organic Traffic: Beinhaltet jene User, die eine Seite organisch über eine Suchmaschine wie Google finden. Es ist das Gegenteil von Paid Traffic. 

Jeder der im Online-Marketing tätig ist, kennt es. Man loggt sich in Google Analytics ein und bereits nach wenigen Klicks sieht man wie es um den Traffic der Website steht. Klar ist es super, wenn Nutzer über Google eure Seite finden und draufklicken, erst recht wenn der Traffic steigt. Aber was passiert nachdem der Nutzer auf der Seite gelandet ist? 

Genau hier wird es kritisch: Traffic ist schön und gut, aber wenn die Nutzer nicht konvertieren oder die Seite sofort wieder verlassen, verliert auch diese Kennzahl an Relevanz. Also abgesehen vom Traffic – auch wenn die Zahlen super sind – schaut euch ebenfalls die Conversion Rate, die Bounce Rate und letztendlich auch den organischen Umsatz an.  

Fazit: Traffic allein zeigt nicht, wie gut eine Seite performt. Natürlich ist die Zahl relevant, aber freut euch nicht zu früh, wenn der Traffic steigt. Wenn die restlichen Google KPIs nicht mitziehen, ist die Anzahl der User, die eure Seite besuchen, nicht aussagekräftig. 

Keyword Dichte oder TD*IDF?

Natürlich sind Keywords wichtig. Nur dank der Keywords findet, versteht, crawled und indexiert Googles Algorithmus deinen Content. 

Keyword Density: Die Keyword-Dichte bezieht sich auf die Anzahl eines Keywords, auf einer bestimmten Webseite oder innerhalb eines Textes, im Verhältnis zur gesamten Anzahl der Wörter.

Allerdings ist die Keyword Density eine Metrik, die du inzwischen getrost wieder vergessen kannst. In den Anfängen der Suchmaschinenoptimierung war die Keyword-Dichte noch extrem wichtig und es wurden bestimmte Prozentsätze verfolgt. 

Heutzutage gibt es viel wichtigere Metriken. Google macht kein Geheimnis daraus, dass TF*IDF (Term Frequency*Inverse Document Frequency) viel wichtiger ist als die Keyword-Dichte. Außerdem erkennt Google Synonyme, verschiedene Wortstämme und andere Sprachvarianten.

Fazit: Die Verwendung von relevanten und verwandten Suchbegriffen ist viel wichtiger als die eigentliche Keyword-Dichte eines bestimmten Keywords. Legt den Fokus auf die Qualität eures Contents und behaltet die Absicht des Users im Hinterkopf. 

Sichtbarkeitsindex – Das Nonplusultra?

Es ist ein bisschen wie Achterbahn fahren: mal geht es nach oben und kurz darauf stürzt man in die Tiefe. Ganz so dramatisch ist es meistens nicht, außer Google kommt mit gerade mit einem Update um die Ecke, das ganze Branchen in die Knie zwingt.

Visibility Index: Der Sichtbarkeitsindex ist ein Indikator für die Sichtbarkeit einer Website im Google-Ranking. Die Sichtbarkeit wird auf der Grundlage von Rankings der Website innerhalb eines bestimmten Datensatzes aus Keywords ermittelt.

Diese Kennzahl wird gerne auch als Vanity Metric bezeichnet. Natürlich ist es super, wenn der Index hoch ist, aber – wie bereits bei den zuvor genannten Kennzahlen – sagt er ziemlich wenig über die eigentliche Performance einer Seite aus. 

Kleine Schwankungen in der Sichtbarkeit sind – wie man im Screenshot sehen kann – normal. Also macht euch nicht verrückt, wenn der Index nicht immer konstant ist oder nicht andauernd steigt. Wenn ihr allerdings kontinuierlich verliert und auch eure Kennzahlen in Google Analytics sinken, solltet ihr euch Gedanken machen. 

Fazit: Nice to have. Aber macht euch nicht vom Sichtbarkeitsindex abhängig. Behaltet besser eure eigenen Daten im Auge denn nur diese geben ein realistisches Bild wie die eigene Seite performt. 

Also sind Traffic, Anzahl der Links und Sichtbarkeit unwichtig? 

Nicht unwichtig – aber ihr solltet euch auf keinen Fall auf die oben genannten Metriken versteifen. Legt den Fokus nicht auf einzelne Kennzahlen, denn der SEO-Erfolg ist letztendlich ein Zusammenspiel von vielen Faktoren. 

Mit SEO-Kennzahlen ist es ein bisschen, wie mit einem Puzzle. Für sich genommen haben die Zahlen teilweise wenig Aussagekraft und es ist kompliziert endgültige Schlüsse zu ziehen. Manchmal gibt es auch Puzzleteile – oder SEO-Kennzahlen – die einfach gar keinen Platz finden. Und erst in Verbindung mit anderen Teilen sieht man, wohin der Trend geht und hat letztendlich das Big Picture – oder vollendete Puzzle – vor sich. 

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Sophie Brunn

Online Marketing & Content Management @ Ankerkraut

“Die Mädels und Jungs bei BOY & MAN haben mit uns in kurzer
Zeit eine tolle Kampagne auf die Beine gestellt und einen großartigen CPO für uns
herausgeholt. Die Kommunikation war super nett, ehrlich und zuverlässig. Sie haben unsere
Marke schnell verstanden und in tolle Creatives umgesetzt.”

Robert Schwärzle

Projectmanager @ Dildoking

“Wer eine sehr gute und zuverlässige Agentur sucht, der ist
hier vollkommen richtig. Die Zusammenarbeit mit BOY & MAN ist sehr transparent und man hat
eine sehr gute Erreichbarkeit der Mitarbeiter. Was ich auch super finde: BOY & MAN arbeitet
Pro-Aktiv, sie kommen mit neuen Ideen, die man umsetzen kann, oder weisen einen auf Probleme
hin.”

Philipp Reif

CEO & Founder @ Oatsome

“BOY & MAN ist für uns zu jederzeit ein zuverlässiger
Ansprechpartner. Man kann Sie zu praktisch jeder Tages- und Nachtzeit oder auch am Wochenende
erreichen und erhält sofort eine qualifizierte Antwort. Absolut weiterzuempfehlen!”

Sean Pfister

CEO & Founder @ dillysocky

“BOY & MAN ist auf dem neusten Stand und kann dich super bei
SEO und Conversion Optimierungs-Fragen beraten.”

Torben Buttjer

Gründer/Geschäftsführer @ Reishunger

"BOY & MAN hilft uns auf Facebook neue Kunden für unseren Reis
zu gewinnen. Außerdem haben sie bei uns die Abteilung Conversion Rate Optimierung geschaffen,
die uns effizienter macht. Es macht Spaß mit den ehrgeizigen und fleißigen Mitarbeitern von
BOY & MAN zu arbeiten" Torben ButtjerGründer/Geschäftsführer





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