Felix Wiedenhaus

22.08.2017

Onlineshops vs Amazon | #AskBNM Episode 28

In Episode 28 von #AskBNM spricht Felix Wiedenhaus (Conversion Rate Manager) über den Kampf von Ecommerce Shops gegen Amazon. Da Amazon immer mächtiger wird, ist es für einige Shops im Internet in den letzten Jahren schwieriger geworden sich durchzusetzen.

Transkription:

Folge 28 – Heute geht es darum, wie wir großen Konkurrenten wie Amazon eins auswischen können.

Hi, ich bin Felix Wiedenhaus, der neue Conversion Rate Manager bei BNM, bei BOY & MAN, und ich freue mich heute bei einer Folge dabei sein zu können. Mein Job besteht darin, dass ich Websites optimiere und auf ihre Funktionalität überprüfe, aber auch auf ihre Effizienz und gemeinsam mit Designern dann neue Websites kreiere und diese dann gegen alte und andere neue Versionen teste, um bessere Websites für ihre Firmen entwickeln zu können.

Frage: Was bringt Menschen dazu, bei mir zu kaufen anstatt auf Amazon?

Felix Wiedenhaus: Um diese Frage zu beantworten, würde ich erstmal ganz logisch anfangen und zwar: Was ist der eine große Vorteil, den wir gegenüber einen Riesen wie Amazon haben, der so ziemlich alles verkauft? Wir sind spezialisierter als dieser Riese, das heißt wir sind der Experte. Und genau das sollten wir uns ganz bewusst zu Nutzen machen. Ein typischer Gedankenprozess, der in einem Kunden vorgehen könnte, wäre: Wie hoch ist der Spezialisierungsgrad für das spezifische Produkt, das er kaufen möchte, im Verhältnis zur Größe des Unternehmens? Und, um mit einem Riesen wie Amazon konkurrieren zu können, sollten sie einen höheren Spezialisierungsgrad vorweisen können und daraus ergibt sich nämlich, wieviel Energie das Unternehmen in das einzelne Produkt bringen kann. Und das würde ich ganz explizit machen, wenn ich jetzt ein kleineres Unternehmen bin, dann muss ich wirklich ein Nischen-Freak sein, ein Freak für diese einzelne Sparte, die ich verkaufen möchte, und darin wirklich eine ganz spezielle Expertise mitbringen. Wenn ich ein mittelgroßes Unternehmen bin, dann sollte ich zumindest ein souveräner, klar erkennbarer Spezialist für diese Produktreihe sein und das auch ganz plizit nutzen und explizit kommunizieren. Wenn ich dann den Kunden erstmal auf meine Seite geholt habe, vielleicht erste Testkäufe mit ihm gemacht habe und ihn kennengelernt habe, dann kann ich über diese sogenannte periphere Entscheidungsroute arbeiten.Also er macht erste positive Erfahrungen mit unseren Produkten, von Bonis profitiert hat und kann dann auf solche schnellen Entscheidungswege zurückgreifen, ohne große darüber nachzudenken, wie der kommt zum Beispiel. Oder zum Beispiel wieder auf unsere Firma zurückgreift, weil er sie besonders sympathisch findet, regional mit ihr verbunden ist. Aber zunächst würde ich wirklich den Stier bei den Hörnern packen und über diese Spezialisierung über unser Experten Knowhow gehen, um den Kunden abzuholen.

Ok die nächste Folge bei #AskBNM ist Folge 29 mit Christian Iff, er wird mit euch über Growth Hacking sprechen, bitte subscribed hier!

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