Jill

30.01.2020

Lesezeit: 5 Minuten

Influencer Marketing – funktioniert das noch?

Influencer Marketing - funktioniert das noch?

Die Frage ist hier ganz klar für wen? Es gibt einige, die würden definitiv “ja” sagen, wie z. B. Riccardo Simonetti. Riccardo, der 2019 den Influencer Award von About You in der Kategorie “Idol of the Year” erhielt. Wie viel er damit verdient wissen wir nicht. Aber das ist ja auch nicht sein Ziel, denn laut seiner Instagram Bio ist alles was er will “I just hope I inspire you by showing how much I love myself”. 

Das finden wir schön, lobenswert und können es tatsächlich nur unterstützen. So wie die 4.000 Follower von der Influencerin Carmushka, die ihre Spendenaktion unterstützen. Für den Bau einer Schule in Malawi kamen binnen 120 Minuten 52.000 € zusammen. Allein das sollte uns zeigen, welche Reichweite und Kraft Influencer haben. 

Wir mögen Riccardo und Carmushka und wollen, dass es weiterhin so gut bei ihnen läuft. Daher stellen wir uns die Frage: Funktioniert Influencer Marketing noch? Welche Alternativen haben Unternehmen und worauf kommt es bei Influencern wie Riccardo und Carmushka an? Die hat nebenbei selbst 10.000 € in das Spendenprojekt gesteckt. Influencer Marketing scheint sich also auszuzahlen.

Klassisches Produktmarketing ist vorbei

Der Irrglaube, dass Influencer nur ein Produkt in die Kamera halten und dabei ein Duckface machen ist längst beseitigt. Einige von ihnen nehmen die Verantwortung, die sie mittlerweile haben, ernst. Klassisches Produktmarketing wurde von strategisch aufgebauten Kampagnen abgelöst. Da diese teuer sind wird die Auswahl von Influencern rein datenbasiert getroffen. Hierfür zählt weit mehr, als Kommentare, Likes und Bilder mit geschickt platzierten Produkten. 

Riccardo Simonetti hat im Schnitt um die 6.000 Likes pro Bild. Für ein bisschen #mehr Realität auf Instagram gab es auch mal über 16.000 Likes. Carmushka toppt das mit bis zu 130.000 Likes für ein Bild, auf dem sie einfach nur mit geschlossenen Augen an einer Tür lehnt. Doch was so einfach erscheint, ist es in der Regel nicht. Hinter jedem Bild steckt ein Konzept. Likes bekommt auch nur, wer mit seiner Community interagiert. Das spielt besonders für Unternehmen bei der richtigen Wahl des Influencers eine Rolle. 

Welche Faktoren spielen eine Rolle?

  1. Wie sieht es mit dem Engagement aus? Interagiert der Influencer tatsächlich mit seinen Followern? 
  2. Wie viele Story Views hat der Influencer und welche Reichweite ergibt sich daraus?
  3. Demographische Daten der Follower – wo kommen sie her und wie alt sind sie?

Nicht umsonst schaffen es nur wenige sich wirklich auf dem Markt durchzusetzen und sich eigene Marken aufzubauen. Carmushka zum Beispiel, die mit ihrer eigenen Marke “Oh April” durchgestartet ist und für junge Mädchen mittlerweile auch ein Vorbild als Businessfrau ist. 

Stichwort Realität, denn das ist ein Problem!

Für #mehr Realität auf Instagram sorgen nicht nur Posts darüber, dass wir uns alle lieben sollten wie wir sind – ohne Filler & Co – sondern auch die Tatsache, dass Werbung gekennzeichnet werden muss. 

Das Bild der Influencer als Freunde, Berater und Vertraute kommt ins Wanken. Es gibt eindeutig ein Glaubwürdigkeitsproblem. Eine Studie von Wavemaker ergab, dass  2018 nur 67% der Befragten Influencer als glaubwürdig einschätzen. 2019 waren es nur noch 54 %. Insgesamt zeigt sich, dass zumindest auf dem deutschen Markt, Influencer langsam aber sicher, als bezahlte Werbefiguren wahrgenommen werden. Daraus folgt, dass Influencer Marketing nicht mehr in dem Ausmaß funktioniert, in dem es zu Beginn üblich war.

Dazu geführt haben Skandale über gefälschte Reichweiten, Bots und gekaufte Follower und auch die Kommentare unter den Bildern werden längst nicht mehr alle von Menschen erstellt.

Und die Moral von der Geschicht’… glaube einem Influencer nicht? 

Damit das Vertrauen in die Influencer nicht verloren geht und diese damit als Werbequelle wegfallen,  soll Transparenz in Zukunft eine große Rolle spielen. Influencer müssen hier eigenverantwortlich handeln und überlegen mit welchen Unternehmen sie Kooperationen eingehen. 

Die Nachfrage der Unternehmen nach Influencern steigt weiterhin. Denn trotz einigen Prozentpunkten, die sie an Glaubwürdigkeit verloren haben, werden sie heute gefeiert wie früher Popstars. Influencer müssen daran arbeiten, dass das Vertrauen ihrer Follower nicht verloren geht – sonst bleiben auch die Werbeverträge aus. Für Unternehmen zählt weitaus mehr als Clicks, Likes und ein nettes Bild. Dafür sind Influencer zu teuer. Ihr Wert richtet sich nach: Reichweite, Relevanz und Resonanz. Wichtige Fragen hierbei sind, wie bekannt ist der Influencer und wie nah ist er an der Zielgruppe dran? Wie viel Vertrauen wird ihm geschenkt? Besonders bei diesem Punkt ist es wichtig, dass sie authentisch bleiben. 

Alternativen

Alternativen zu den großen Influencern bietet sich zum einen in der Zusammenarbeit mit Micro Influencern. Micro Influencer sind wesentlich günstiger, was Unternehmen die Möglichkeit bietet mit verschiedenen zusammenzuarbeiten. Der Vorteil dabei ist, dass jeder Influencer die Werbebotschaft auf seine eigene Art und Weise verbreitet. Man ist als Unternehmen nicht mehr vom Engagement eines einzelnen Influencers abhängig. Eine besonders interessante Alternative hat der Kosmetikkonzern Essence hervorgebracht. Einen Avatar Influencer. 

Avatar Influencer

Der Avatar Influencer von Essence ist nicht nur günstiger, weil er weder Produkte noch Gagen haben will, sondern er steht auch allein der Marke zur Verfügung. Wir selbst haben die Erfahrung gemacht, dass wir Top Influencer angefragt haben und feststellen mussten, dass diese im Januar 2020 bereits für das komplette Jahr ausgebucht sind. Das kann mit einem Avatar Influencer nicht passieren. 

Cross-Channel-Optimierung

Influencer sollten in Zukunft weniger als isolierte Werbeplattform genutzt werden, sondern der Fokus sollte sich auf Gesamtkampagnen richten, die mehrere Werbekanäle zusammenfassen. Auch Kampagnen, die auf die Markenbildung festgelegt sind, wurden lange Zeit vernachlässigt und sollten wieder mehr in den Fokus gesetzt werden – besonders in Zeiten, in denen ständig neue Marken auf den Markt kommen. 

Brand Communities

Eine gelungene Alternative zu Influencern sind Brand Communities. Sie bilden eine vertrauensvolle Schnittstelle zwischen Marke und Kunden. Dabei schaffen sie es nicht nur eine Vertrauensbasis aufzubauen, sondern auch geschickt den Kunden an sich zu binden. 

Unternehmen wie Adidas und Deichmann haben das längst erkannt und kümmern sich selbst um ihre Community. Ausgewählten Membern werden Vergünstigungen erteilt, neue Produkte frühzeitig vorgestellt und vor allem eines: Geld gespart. Denn diese Member der Community verlangen kein Geld dafür – sie sind bereits Fan der Marke und tragen das auch gern nach außen. 

Funktioniert Influencer Marketing noch? 

Ja, Influencer Marketing funktioniert noch und mehr denn je sind sich die Influencer ihrer Wirkung nach außen und ihrer Verantwortung bewusst. Dennoch ist es nicht mehr in dem Ausmaß umsetzbar, wie zu Beginn. Die Glaubwürdigkeit leidet und Influencer wollen nicht mehr nur als Werbebanner gesehen werden. Mittlerweile setzt sich eine Vielzahl von ihnen für Themen ein, die einen Großteil der Gesellschaft bewegen. So schaffen sie es gleichzeitig wieder mehr Authentizität und Vertrauen aufzubauen.

Für Unternehmen ist klar, dass sie sich mehr einfallen lassen müssen als einfache Produktplatzierungen, denn das regt nicht zum Kauf an. Guten Content zu erstellen, der aufmerksam macht, ob mit oder ohne Influencer, das sollte das Ziel sein. 

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Sophie Brunn

Online Marketing & Content Management @ Ankerkraut

“Die Mädels und Jungs bei BOY & MAN haben mit uns in kurzer
Zeit eine tolle Kampagne auf die Beine gestellt und einen großartigen CPO für uns
herausgeholt. Die Kommunikation war super nett, ehrlich und zuverlässig. Sie haben unsere
Marke schnell verstanden und in tolle Creatives umgesetzt.”

Robert Schwärzle

Projectmanager @ Dildoking

“Wer eine sehr gute und zuverlässige Agentur sucht, der ist
hier vollkommen richtig. Die Zusammenarbeit mit BOY & MAN ist sehr transparent und man hat
eine sehr gute Erreichbarkeit der Mitarbeiter. Was ich auch super finde: BOY & MAN arbeitet
Pro-Aktiv, sie kommen mit neuen Ideen, die man umsetzen kann, oder weisen einen auf Probleme
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CEO & Founder @ Oatsome

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die uns effizienter macht. Es macht Spaß mit den ehrgeizigen und fleißigen Mitarbeitern von
BOY & MAN zu arbeiten" Torben ButtjerGründer/Geschäftsführer





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