Das perfekte Influencer Briefing (+ kostenloses Template!) - BOY&MAN

Jill

09.07.2020

Lesezeit: 3 Minuten

Das perfekte Influencer Briefing (+ kostenloses Template!)

Influencer Briefing

Inhaltsverzeichnis

Wer auf Influencer Marketing setzt, der weiß, dass es unerlässlich ist, ein gutes Briefing zu erstellen. Leider ist Influencer briefen ein bisschen wie Selbstbräuner benutzen. Wenn du zu viel benutzt, dann ist es einfach nicht mehr authentisch.

Bei Instagram kannst du dir unter dem Hashtag #instafails genug Beispiele anschauen, was alles schiefgehen kann. Dem ein oder anderen Kontrollfreak mag es jetzt in den Finger jucken noch weitere Punkte aufzulisten. Genau hier liegt der Knackpunkt! ein ausführliches Briefing, das detailgenau ist, bewirkt häufig genau das Gegenteil, von dem was es eigentlich soll.

Lass dem Influencer Freiraum

Es schränkt die Kreativität ein. Dem Influencer wird der kreative Freiraum genommen und er kann sich nicht mehr frei ausleben. Im schlimmsten Fall wird dadurch auch die Authentizität des Posts gemindert und der Erfolg deiner Influencer Marketing Kampagne. Noch viel schlimmer ist es, wenn du so viele Informationen reinpackst, dass man leicht wichtige Inhalte überliest. 

Achte auf die Länge

Achte beim Schreiben darauf, dass es nicht zu lang wird und du die wichtigsten Inhalte kurz und bündig erklärst. Enge den Influencer nicht zu sehr ein, er kennt seine Community (und damit deine Zielgruppe) besonders gut und weiß, worauf es ankommt. Lass sie / ihn Ideen einbringen, um deiner Influencer Marketing Kampagne zum Erfolg zu verhelfen. In der Regel wollen sie auch ihre kreative Freiheit ausleben. Wenn du für deine Influencer Marketing Kamapagne  verschiedenen Influencer einsetzt, kannst du dir so sicher sein, dass dein Produkt oder dein Unternehmen, verschieden in Szene gesetzt wird.

Unterteile das Briefing

Diese Punkte solltest du auf jeden Fall in dein Briefing schreiben: 

  1. Produktspezifische Informationen
  2. Plattformspezifische Informationen
  3. Formelle Informationen 

Produktspezifisches Briefing

In diesem Teil gibst du dem Influencer alle Informationen, die er rund um das Produkt benötigt.

  1. Beschreibung des Produktes
  2. Gehe darauf ein was so besonders am Produkt ist. Arbeite den USP heraus
  3. Wann und wo kann man es kaufen ggf. für welchen Preis?
  4. Hintergrundinformationen z. B. wie / wo wurde es produziert? 

Plattformspezifisches Briefing

In diesem Teil des Briefings geht es darum welche Anforderungen du hast, wenn es sich um unterschiedliche Social Media Plattformen handelt. Einigt ihr euch zum Beispiel auf Postings bei Facebook, hast du andere Anforderungen, als bei Instagram Posts oder Stories. Im besten Fall kannst du dem Influencer an dieser Stelle Beispielbilder zeigen, damit er/ sie genau weiß, was du dir vorstellst. Wir arbeiten mit Moodboards, damit leichter zu erkennen ist, wie die Corporate Identity Richtlinien aussehen. 

  1. Welche Leistungen werden erwartet? Hiermit meinen wir die Anzahl der Posts/ Stories
  2. Hast du für deine Influencer Marketing Kampagne einen eigenen #? Dann stelle sicher, dass dieser auch verwendet wird
  3. Wie soll deine Marke verlinkt werden? Zum Beispiel durch eine Verlinkung des Social Media Accounts oder die Homepage? Oder wird ein Link über die Swipe Up Funktion eingebaut? Dieser ermöglicht es dir genau nachzuvollziehen, wie viele Follower über die Kampagne auf deinen Shop gekommen sind.
  4. Nutze das Briefing, um nochmals ausführlich auf die korrekte Werbekennzeichnung hinzuweisen. Dieser Teil ist wichtig und schützt am Ende auch dein Business
  5. Möchtest du eine spezielle Bildunterschrift? Wenn ja, welche Kernbotschaft sollte enthalten sein?
  6. Soll der Influencer auf dem Bild zu sehen sein oder nicht?

Formelles Briefing

Dieser Teil des Briefings wird dir eventuell schon aus anderen Bereichen bekannt vorkommen. Hier geht es darum, dem Influencer alle allgemeinen Informationen aufzulisten. 

  1. Stelle dem Influencer die Marke/ das Unternehmen vor
  2. Erkläre dem Influencer welche (Marketing-) Ziele ihr mit der Kampagne verfolgt
  3. Beschreibe dem Influencer eure Marketing Kampagne
  4. Erwähne sämtliche Timings, wie z. B. wann soll der Content erstellt werden? Wann soll er online gehen?
  5. Do’s – hier kannst du die Punkte aufzählen, die auf jeden Fall erwünscht sind. Dazugehören z. B. Links oder Social Media Profile, die mit dem Post verknüpft werden sollen
  6. Don’ts stehen für die Dinge, die auf keinen Fall gewünscht sind.  Z. B. keine anderen Marken im Bild, kein Verbindung zu Alkohol

Verpacke das Briefing an deinen Influencer als einen Pitch und zeige deine Marke und dein Produkt von seiner besten Seite. Mit deinem Briefing kannst du bereits die Vorfreude auf das Projekt beim Influencer steigern und die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit legen.  

Behalte dabei immer im Hinterkopf, dass das Briefing nicht zu starr sein sollte. Influencer wollen kreativen Freiraum, du möchtest, dass das Produkt perfekt zur Geltung kommt. Ein gutes Briefing sorgt dafür, dass ihr euch beide in der Mitte trefft. Vielleicht arbeitest du bereits mit einer Agentur zusammen, die das Briefing für dich übernimmt. Keine Sorge, falls nicht musst du jetzt keines schreiben, sondern kannst unsere Vorlage nutzen.

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