Mara Schmadte

18.03.2019

Lesezeit: 7 Minuten

6 Tipps für die Suche nach dem passenden Influencer

Influencer sind fürs Marketing extrem wichtig geworden. Allerdings stellen sich Marken immer wieder die Frage, wie man den passenden Influencer fürs Produkt findet? Das gucken wir uns jetzt mal an!

Bei Instagram können insbesondere junge Brands extrem schnell eine hohe Reichweite erzielen und neue Kunden generieren. Oft gibt es einen fetten Hype um Marken und es entsteht ein Buzz. Viele junge Marken sind durch Influencer-Marketing enorm gewachsen und einen Hype auf Instagram geschaffen.

Was gibt es bei der Kooperation zu beachten und was soll erreicht werden? Hier sind sechs Tipps, wie die Kooperation mit dem Influencer perfekt wird.

1. Zielvorgabe generieren

Zunächst braucht es eine Zielvorgabe. Was soll überhaupt auf Instagram erreicht werden? Mit Influencer-Marketing wird die Reichweite erhöht, sodass viele Leute mit der Marke in Kontakt kommen. Zudem kann über den Instagram-Kanal auch Sales generiert werden.

Aus unseren bisherigen gesammelten Erfahrungen sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass vor allem eine langfristige Kooperation mit Influencern angestrebt werden sollte. Die Kooperationspartner sollten Lust und Interesse haben, eine Marke mit aufzubauen und ein Teil des Prozesses über mehrere Monate zu sein.

2. Follower und Insights

Die Follower-Zahl ist ein Gradmesser für die Reichweite von Influencern. Es gibt drei unterschiedliche Influencer-Gruppen.

Mikro-Influencer: 10.000 bis 50.000 Follower
Mittel-Influencer: 50.000 bis 250.000 Follower
Makro-Influencer: über 250.000 Follower

Die Follower-Anzahl allein ist nicht ausschlaggebend, ob eine Kooperation erfolgreich für die Marke sein wird. Wir schauen uns vor allem die Instagram-Insights der Influencer an, um eine bessere Einschätzung im Vorfeld zu bekommen. Es gibt drei Main Points auf die Wert gelegt werden sollte:

  1. Follower: Sind die Follower auf dem Markt aktiv, wo das Produkt angeboten wird?
  2. Story-Views: Wie viele User gucken sich aktiv die Story an?
  3. Post: Wie viele Menschen werden mit dem Post erreicht?

3. Mix zwischen Stories und Posts

Wir versuchen bei Kooperationen ein Package bestehend aus einem Posting und mindestens ein bis zwei Stories zu schnüren.  Der Grund dieser Zusammenstellung ist folgender:

Story Views haben den Vorteil, dass Influencer das Produkt vorstellen können. Die User kommen mit der Swipe-Up-Funktion direkt zum vorgestellten Produkt. Anschließend müssen sie nur noch den Rabatt-Code eingeben, sofern einer vorhanden ist und können schlussendlich die Bestellung reibungslos aufgeben. Der Aufwand und die Schritte des Users, die für einen Kauf getätigt werden müssen, sind hier extrem gering.

Diesen Vorteil gibt es bei den Postings nicht. Die User kommen mit der Marke zwar in Kontakt, aber sie müssen deutlich mehr Klicks bis zum finalen Kauf machen.

  1. Anzeige des Influencers wird im Feed gesehen
  2. Wenn die Marke unbekannt ist, erfolgt anschließend eine Recherche über die Marke/das Produkt
  3. Die Homepage muss manuell eingegeben werden
  4. Produkt, welches man bei einem Infleuncer gesehen hat, muss gesucht werden
  5. Der Rabattcode muss vorher kopiert oder gemerkt werden
  6. Checkout erfolgt

4. Bedeutsamkeit eines Briefings

Wenn der passende Influencer gefunden wurde, geht es ans Briefing. Dort werden wichtige Themen abgesprochen.

  • An welchem Tag erfolgt der Post oder die Story?
  • Was soll in Szene gesetzt werden?
  • Um welches Produkt handelt es sich?
  • Gibt es wichtige Eigenschaften der Marke, die erwähnt werden sollten?
  • Wird dem Influencer ein trackbarer Link geschickt, der in den Stories verwendet werden soll?
  • Sollen bestimmte Hashtags verwenden werden?
  • Gib es einen Rabattcode für die Community?

Vor allem die Rabatt-Codes können für die Brand hilfreich sein. Zum Einen kann somit nachverfolgt werden, wie oft eine Bestellung mit dem Code eingegangen ist. Zum Anderen bekommt man ein Gefühl, ob die Kooperation im Bereich Sales gut verläuft oder ob eine Optimierung der Leistungen des Influencers stattfinden muss.

5. Langfristige Zusammenarbeit

Wie bereits erwähnt, sind wir der Meinung, dass im Influencer-Marketing langfristige Zusammenarbeiten nachhaltiger und effektiver im Vergleich zu einmaligen Kooperationen sind.

Mittlerweile gibt es sehr viele Marken, die auf Influencer-Marketing setzen. Instagram User werden täglich mit neuen Produkten und Rabatt-Codes konfrontiert. Darum dauert es länger bis das Interesse für eine neue Marke oder ein Produkt geweckt wird und es zu einem Kauf kommt.

Bei einer Kooperation, welche für einen längeren Zeitraum (Bsp: 3 Monaten) festgelegt wird, kann getestet werden, was gut läuft oder ob eine weitere Zusammenarbeit für die Marke nicht sinnvoll ist. Hierbei ist es vor allem wichtig, im ständigen Austausch mit dem Influencer zu sein und nachzufragen, wie die Rückmeldungen oder Feedbacks der User bisher waren. Oft erhält man vom Influencer interessante und neue Erkenntnisse, die eine Marke eventuell nicht auf dem Schirm hatte. Das ermöglicht der Marke schnell zu handeln und die Leistungen der Zusammenarbeit zu optimieren oder anzupassen. Es bietet eine essenzielle Grundlage, um die Marke langfristig zum Erfolg zu bringen.

6. Schneeball-System – effektiver Weg für Influencer-Marketing?

In der Praxis hat sich das Schneeball-System bewährt. Zum Beispiel haben wir zwei Makro-Influencer mit einer sehr großen Reichweite und dann fünf bis sechs kleine Influencer, mit denen wir kooperieren.

Die großen Influencer sorgen dafür, dass sich schnell kleinere Influencer melden und an einer Kooperation interessiert sind. Für eine junge, wachsende Marke eröffnen sich somit neue Möglichkeiten im Bereich Influencer Marketing. Man bekommt relativ schnell ein Gespür, ob das Produkt bei den anderen Influencern gut ankommt und ob diese an einer langfristigen Kooperation interessiert sind, obwohl man sie zuvor noch nicht kontaktiert hat.

Fazit

Beim Influencer-Marketings gibt es viele Punkte zu beachten. Zuerst wird ein Ziel festgelegt. Danach werden Follower-Zahlen und Insights über die Influencer eingeholt. Bei der Kooperation sollte ein guter Content-Mix entstehen. Kernthemen müssen beim Briefing klar definiert werden.

Oft bringt es nichts, dem Influencer ausschließlich mit einen monetären Anreiz zu überzeugen, vor allem weil bei jungen, aufstrebenden Marken, dass Budget sehr beschränkt ist. Wichtiger ist es, eine Beziehung aufzubauen und mit emotionalen Gründen den Influencer für die Marke zu gewinnen. Influencer werden mittlerweile täglich von Dutzenden Marken angeschrieben. Aus diesem Grund spielt der Mehrwert  für den Influencer eine große Rolle. Er sollte das Gefühl vermittelt bekommen, dass man sich mit seiner Arbeit und seiner Persönlichkeit beschäftigt hat und aussagekräftige Punkte erwähnen, weshalb gerade dieser Influencer zur Marke passt und das man gemeinsam etwas Großes erreichen kann.

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