Christian Iff

07.03.2019

Lesezeit: 4 Minuten

3 wichtige Prinzipien für Führungskräfte

Leadership bedeutet mehr als das Anführen von Teams. Ein guter Leader kann sich an drei wichtigen Kernpunkten orientieren: Extreme Ownership, Beware of your Ego und Everyone has a Voice.

Was bedeutet Leadership? Leadership ist nicht einheitlich definiert. Generell geht es vor allem auch um die Haltung von Menschen in Führungspositionen. Allerdings hat jede Führungskraft andere Schwerpunkte beim Umgang mit Problemen oder beim Teammanagement. Daher sind Leader mit schwierigen Fragen konfrontiert: Wie sind passende Verhaltensweisen, Eigenschaften und Interaktionen gestaltet? Welche Rolle spielt er selbst im Unternehmen und in seinem Team? Welche Prinzipien können helfen um das Leadership zu verbessern?

Prinzip Nummer eins: Extreme Ownership

Extreme Ownership bedeutet, dass alles was in einem Team an Fehlern gemacht wird in der Verantwortung des Führungspersonals liegt. Die Führungskräfte können niemand anderen für etwas verantwortlich machen. Es ist die Schuld der Führung, wenn etwas danebengeht. Jegliche Entscheidung, jeglicher Fehler kommt am Ende auf die Führung zurück.

An einem Beispiel aus der Praxis kann man Extreme Ownership gut erkennen. Angenommen einem UI/UX Designer ist die Festplatte kaputtgegangen und ist nicht mehr funktionstüchtig, der Designer sagt, „F*** ich habe meine Designs nicht in der Dropbox gespeichert!“ Zwar wurde ihm beim On-Boarding erklärt, dass er die Files zusätzlich in der Dropbox abspeichern solle, um Datenverluste zu vermeiden. Aber die wichtigen Files sind trotzdem alle weg – und einige Deadlines die wir haben, drohen zu platzen.

Am einfachsten wäre es jetzt als Führungskraft, den Designer für sein Versagen verantwortlich zu machen. Das würde nur leider nichts bringen. Extreme Ownership greift jetzt in diesem Moment, wo der Leader sich selbst hinterfragt, was er falsch gemacht in diesem Prozess. Wie konnte passieren, dass der Designer die Files eben nicht in der Dropbox abgespeichert hat? Wurde es am On-Boarding-Tag nicht genug herausgearbeitet? Das wäre Verbesserungspunkt Punkt eins, dieser Angelegenheit beim On-Boarding mehr Aufmerksamkeit zu schenken

Bei Punkt zwei geht es um die Frage, ob der Leader ein gutes Beispiel abgegeben hat. Hat er selbst Sachen in der Dropbox gespeichert oder hat er Dateien auch über Skype, Slack, E-Mail alles links und rechts, hin und hergeschickt, so dass er überhaupt kein gutes Beispiel für sein Team war?

Wenn ja befindet sich der Leader in einer Situation, wo er niemanden anderen für das Problem verantwortlich machen kann. Extreme Ownership muss bei der Führungsperson selbst anfangen. Diese muss sagen, „das sind definitiv Punkte, die ich deutlich besser hätte machen können“.

Es ist zu einfach alles auf andere zu schieben. Wir müssen bei uns selbst anfangen nach Fehlern zu suchen um Teams zu formen die Vertrauen in ihre Führung haben.

 

Prinzip Nummer zwei: Beware of your Ego

Ego ist ein ganz großes Ding und kann in einem Team alles zerstören. Dabei geht es um den Planungsprozess und natürlich auch die Fähigkeit gute Ratschläge anzunehmen und konstruktive Kritik zu akzeptieren. Wenn das nicht gegeben ist und jemand ist extrem egogetrieben, kann das in einem Team alles kaputtmachen. Ein Leader ist in der Verantwortung, dass man solche Leute gehen lassen muss, egal wie gut ihr Skill-Set ist.

Es gibt keine schlechten Teams, nur schlechte Leader!

In einer Gruppe können einzelne Teammitglieder mit zu großem Ego alles zerstören, was über lange Zeit aufgebaut wurde. Einzelne können alles vergiften.

Das Ego muss draußen bleiben. Ein Leader kann zwar immer behaupten, er müsse sich zwangsläufig durchzusetzen. Aber erstens hat er meistens gar nicht die besten Ideen und zweitens kann er überhaupt nicht immer einschätzen, was übertrieben gut oder übertrieben schlecht ist. Außerdem sollte niemand die Arroganz besitzen und glauben, dass alles was er macht glänzt, und alles was die anderen machen niemals annähernd so gut sein könne.

Prinzip Nummer drei: Everyone has a Voice

Dieses Prinzip ist extrem unterschätzt. Jeder hat eine Stimme in Meetings. Extrovertierte Menschen, laute Menschen oder auch Head Offs reden in Meetings meistens extrem viel. Praktikanten und introvertierte reden extrem wenig. Auch in Meetings, wenn es um Ideen geht zum Beispiel. Das ist ein Riesenproblem. Diesen introvertierten Teilnehmern mit wenig Redebeiträgen muss eine Plattform gegeben werden, wenn sie nicht von selbst wirklich aus sich herauskommen. Das soll nicht heißen, zwingt die Menschen dazu, aber zwingt die Menschen dazu.

Außerdem kommen von solchen Leuten die besten Ideen. Meistens haben die, die eben ein bisschen in sich gekehrt sind, extrem gute Ideen. Diese Ideen werden normalerweise nicht gehört, weil die Menschen einfach nicht zu Wort kommen.

Außerdem ist es denkbar, dass sich diese Leute nicht besonders gut durchboxen können. Es ist die Aufgabe des Leaders dafür zu sorgen, dass diese Menschen gehört werden.

Fazit

Das sind drei extrem gute und wichtige Prinzipien, die jeder Mensch mit Aufgaben im Leadership wirklich anwenden sollte: Extreme Ownership, Beware of your Ego und Everyone has a Voice.

Wichtig ist, dass sich Leader ihrer Verantwortung bewusst sind, dass sie selbst ihr Ego zurücknehmen können und dass sie jedem im Team Gehör verschaffen sollten. Es ist erfolgsversprechend, wenn eine Führungskraft diese drei Prinzipien beachtet.

Dabei sollten Personen im Leadership immer als gutes Vorbild dienen. Nicht vergessen: Es gibt keine schlechte Teams, nur schlechte Leader.

Buchempfehlungen rund um das Thema Leadership:

  1. Powerful: Building a Culture of Freedom and Responsibility (https://tinyurl.com/y5d5u74h)
  2. Extreme Ownership: How US Navy Seals Lead and Win (https://tinyurl.com/y372zorw)
  3. Can’t hurt me (https://tinyurl.com/yyx64hky)

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