Facebook Ads vs Google AdWords | #AskBNM Episode 23

Facebook Ads vs Google AdWords | #AskBNM Episode 23

Unser CEO, Christian Iff, spricht in der 23. Episode von #AskBNM über Facebook Advertising und den Quervergleich zu Google AdWords. Welche Plattform sollte ich benutzen? Beide? Nur eine? Keine?

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Transkript:

Christian: Willkommen bei Episode 23. von AskBNM. Und heute geht es um PPC.

Okay Leute, wie gehts euch? Ich bin natürlich wie immer megapumped. Warum, wieso, weshalb? Ich bin gestern 29 Jahre alt geworden und ich fühle mich noch immer sehr sehr jung, auch wenn ich jetzt langsam auf die 30 zugehe. Langsam mit großen Schritten und die Zeit auch nicht vor mir halt macht. Ich bin trotzdem superglücklich aktuell, Wahnsinnswetter, Wahnsinnsfirma und ich hoffe eine Wahnsinnsfrage. Ihr habt das wahrscheinlich schon bei Alex mitbekommen – wir haben jetzt mal auf eine Frage umgestellt um einfach ein bisschen mehr in der Tiefe zu beantworten. Ich bin gespannt, wie ich das heute meistere. Es ist natürlich was Besonderes für mich. Jeder der mich kennt – Episode 23, wieso ist das etwas Besonderes für mich, Hector?

Hector: MJ.

Christian: Michael Jordan. Das wird quasi eine Tribute-Folge für Michael Jordan {{Michael Jordan Szene}}. Hector, hast du die Frage?

Frage: Facebook Ads oder Google Adwords?

Christian: Zuerst einmal muss man ja sagen, dass es zwei komplett unterschiedliche Plattformen sind, gerade was die Nutzer angeht. Und ich denke, das sehen die meisten Menschen oder auch die meisten Marketer noch nicht. Wir haben da viele, viele Diskussionen darüber. Und zwar bei Google Adwords buche ich Keywords für Nutzer, die schon eine konkrete Suche haben. Diese Menschen suchen. Zum Beispiel, ich nehme unseren Kunden {{Kunde}}: {{Produkt}} online kaufen, {{Produkt}} kaufen. Diese Menschen sind an {{Produkt}} interessiert. Jetzt dürfen wir natürlich nicht vergessen, das sind keine Millionen Menschen pro Monat, sondern was weiß ich, 10000-15000 vielleicht. Wenn ich auf der anderen Seite Facebook Advertising hernehme, sind das Nutzer, die sich ja noch nie damit beschäftigt haben {{Produkt}} online zu kaufen, die überhaupt gar nicht auf den Gedanken kommen das online zu machen. Und jetzt kann ich als Marketer ja sagen: Okay, Menschen, die gerne kochen oder die sich für die Facebook Page “Einfach tasty” interessieren, denen könnten auch Produkte von {{Kunde}} gefallen. Dementsprechend zeige ich die Produkte von {{Kunde}} diesen Menschen an. Das bedeutet natürlich die kommen zum ersten Mal mit der Marke in Verbindung und werden es wahrscheinlich niemals,  außer {{Kunde}} entscheidet sich jetzt zum Beispiel Fernsehwerbung zu machen, was aber extrem überteuert ist. Jeder Mediaplaner, der hier gerade zuschaut, weiß, wovon ich spreche. Deshalb ist Facebook Advertising aus unserer Sicht, von BOY & MAN, so heiß und interessant, denn ich kann eine extreme Reichweite bei Menschen aufbauen, die noch nie was mit meiner Marke zutun gehabt haben und Brand-Awareness schaffen. Und diese Menschen, die dann mit meiner Marke interagieren, über die Anzeige, über den Content, den ich da bereitstelle, die kann ich soft sellen. Das bedeutet im Fall von {{Kunde}} zum Beispiel: Wir zeigen ein Rezept mit unserem {{Produkt}}, Leute klicken da drauf. Wir generieren eine hohe Reichweite und alle die Menschen, die auf unsere Anzeige geklickt haben und auf unserer Landing-Page landen, die retargeten wir später, zum Beispiel mit einer {{Produkt}}-Box. Und so versuchen wir, neue Kunden zu akquirieren. Das ist keine Raketenwissenschaft, der Punkt ist nur, das ist auf Facebook noch sehr sehr günstig aktuell im Gegensatz zu TV-Werbung. Ich nehme auch an im Gegensatz zu Radiospots aktuell oder noch viel schlimmer Plakatwerbung. Wie misst man Plakatwerbung? Ich meine, tatsächlich Leute, wie misst man richtig Plakatwerbung und den Effekt? Das ist ja das Geile an Facebook Advertising. Ich sehe ganz genau, wer hat auf meine Anzeige geklickt und wer nicht. Und dementsprechend ist die Frage gar nicht, Adwords gegen Facebook Advertising, weil beide Werbeplattformen komplett anders sind.

Nehmen wir ein anderes Beispiel, bleiben wir bei Food. Nehmen wir zum Beispiel, hatten wir erst vorher bei uns im Office, Fleisch online kaufen. Wie wenige Menschen wissen, dass man Fleisch online kaufen kann. Extrem wenig und noch extremst weniger Menschen haben sich jemals darüber Gedanken gemacht, Fleisch online zu kaufen. Da kommt man nämlich in der Regel nicht so drauf, ausser man hat so einen stressigen Lifestyle, dass man sagt, kann ich das vielleicht auch alles online bestellen? Wenn ich jetzt in den Keywordplanner von Google gucken würde, das habe ich vorher nicht gemacht, Hector, lass uns jetzt mal das monatliche Suchvolumen anzeigen für “Fleisch online kaufen” oder “Fleisch online bestellen” wird das Suchvolumen sehr sehr niedrig sein. Aber es gibt durchaus Menschen, die daran interessiert wären, wenn sie wüssten, dass es geht – Facebook Advertising.

Menschen, die gerne grillen, Leute, die gerne grillen, die kann ich dort erreichen und sagen: Hey, du kannst Fleisch ganz easy online bestellen und zwar hochwertiges Fleisch ohne Antibiotika, ohne die Massentierhaltung, alles in Premium-Qualität. Meiner Meinung nach schlägt das ein wie eine Bombe und in dem Fall wäre Facebook Advertising definitiv mein mächtigstes Advertising-Tool. Das was ich bei Google Adwords rumbekomme, ja klar ist das interessant, aber es wird ja auch nicht günstiger. Der Punkt ist, ich kann eine Riesenmasse an Menschen erreichen, die sich für mein Produkt interessieren werden. Und das ist hundertprozentig mehr Wert als der Sale, den ich direkt abschließen kann. Gerade das müssen Marketer übrigens auch noch verstehen… Oder eigentlich nicht einmal die Marketer, die haben es meistens schon verstanden, aber die Geschäftsführer und CEOs. Für die ist eigentlich nichts Geileres, als dass es sofort einen ROI (Return on Investment) gibt. Aber das ist quasi auch nur die halbe Miete oder die halbe Wahrheit. Wenn man Geduld hat und sagt, okay wir erreichen eine extrem hohe Reichweite bei Facebook Advertising und diese Leute retargeten wir dann wieder über Instagram, über Facebook. Mächtig, definitiv mächtig. Wenn ich es zu entscheiden hätte, Facebook Advertising ohne Frage.

Aber in Deutschland, ich kenne meine Pappenheimer ja, weiß ich, dass Google Adwords noch eine zu große Rolle spielt. Aber nicht auf Facebook Ads zu setzen oder abzutun und da mal 2000 oder 3000 oder meinetwegen auch 10.000 Euro zu investieren und zu sagen: Ja, das funktioniert nicht. Das kann ich euch jetzt hier so sagen, absoluter Unfug. Der einzige Grund, dass es nicht funktioniert, ist, dass ihr es nicht richtig macht. Dementsprechend mehr ausprobieren, versucht herum mit Lookalike Audiences, mit Interessenaudiences. Kriegt ihr sicherlich alles hin, ihr müsst es nur länger und mehr testen und dann werdet auch ihr herausfinden, was für eine extreme Power Facebook Advertising hat. Gerade noch jetzt, wo man noch sehr sehr günstig Kampagnen starten kann. Nicht mehr so günstig, wie noch vor 24 Monaten, als wir schon darüber gesprochen haben. Aber es ist immer noch günstig genug. Aber das wird sich in den nächsten 12, 24, 36 Monaten auch wieder ändern. Dementsprechend sage ich, das war es für heute. Episode 24 nächsten Dienstag, Benedikt Schipper, eine Frage, eine Antwort. Christian Iff, AskBNM, Hector, ich bin raus.

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